Hitchcocks Heldinnen – Die Schauspielerinnen aus Alfred Hitchcocks Filmen und ihre starken Looks

28. Februar 2019

Manipulativ, leidenschaftlich, (meist) blond und kühl: Alfred Hitchcocks Heldinnen verkörpern unglaublich komplexe, zutiefst sinnliche Charaktere. Ohne diese Frauen wären seine Filme längst nicht so erfolgreich, so fesselnd, so intensiv. 

Find the English version of this post here: The Blonde Hitchcock Heroines

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In den fünf Jahrzehnten seiner Filmkarierre arbeitete der Master of Suspense mit zahlreichen Hauptdarstellerinnen. Viele von ihnen wurden zu Legenden, und sind es noch heute.

In diesem Beitrag möchte ich einige seiner Heldinnen ehren, mit Fokus auf meine persönlich liebsten Hitchcock-Schauspielerinnen. Und meiner eigenen Interpretation ihrer intensiven, kraftvollen Looks, mit Hilfe der tollen Fotografin Katrin Lorenz und des Filmemachers Jens Esch.

Hitchcock Heroines - Hitchcocks Heldinnen (37)

Alle Fotos in diesem Beitrag machte die wunderbare Leipziger Portrait-Fotografin Katrin Lorenz

Hitchcock Heroins - Hitchcocks Heldinnen (29)

Die kühle, blonde Heldin

Alfred Hitchcock erschuf mit seinen Filmen ein neues Frauenbild. Die weibliche Hauptperson war meist elegant und kühl – eine blonde Femme fatale. In seinen Augen war der damals recht populäre Typ der „konventionellen, vollbusigen Blonden“ keinesfalls geheimnisvoll.

Die perfekte, mysteriöse Hauptdarstellerin empfand er als feinsinnig und nordisch.

Hitchcocks Heldinnen waren umgeben von Dunkelheit und Tiefe – manipulativ, souverän, passioniert. Manche von ihnen obsessiv. Er brachte die dunkle Seite der menschlichen Natur an die Oberfläche. Er interessierte sich für die menschliche Psyche, das Unterbewusstsein.

Zusammengefasst: Der Master of Suspense war fasziniert von der bedrohlichen Frau.

All diese Aspekte des menschlichen Charakters zeigte er in seinen Werken in den verschiedensten Facetten – dargestellt von 47 Schauspielerinnen im Laufe seines Schaffens.

Blondes make the best victims. They’re like virgin snow that shows up the bloody footprints.“
Alfred Hitchcock

Hitchcock Heroines - Hitchcocks Heldinnen (102)

Ich erhielt diesen wunderbaren Trenchcoat freundlicherweise von Topvintage Boutique*. Leider ist er bereits vergriffen, doch der Shop ist generell eine tolle Empfehlung für schöne, bezahlbare retro Mode! Du findest ihn hier*!

Hier sind fünf der unvergesslichsten Hitchcock – Schauspielerinnen.

Die Schauspielerinnen in Hitchcocks Filmen zählten zu den bekanntesten ihrer Zeit. Einige von ihnen wurden aufgrund ihres Auftritts als Hitchcocks Heldinnen berühmt.

Natürlich lässt sich nicht einfach festlegen, welche die besten, erfolgreichsten oder beliebtesten Akteurinnen waren. Dies ist also allein meine ganz persönliche Auswahl, die du mir gern im Kommentar mit deiner eigenen Meinung ergänzen darfst!

Kim Novak – Vertigo

Tatsächlich war Kim Novak die zweite Wahl für die Hauptrolle in Vertigo! Die ursprüngliche Darstellerin Vera Miles verließ den Film aufgrund ihrer Schwangerschaft, also übernahm Novak die Doppelrolle der Judy Barton / Madeleine Elster.

Diese Figur wuchs zu einer einzigen Besessenheit des an Höhenangst leidenden Polizisten John Ferguson (James Stewart), während Madeleine hingegen allein von ihrem eigenen Tod getrieben wird.

Fergusons Vertigo – übrigens die englische Bezeichnung für Schwindelgefühl und Höhenangst – hindert ihn daran, ihr Leben zu retten. So trifft er auf Judy, deren tiefgründige Geheimnisse seine Welt erneut durcheinander geraten lassen.

Kim Novak spielte eine eisige, verführerische Frau – eine Rolle, die den Rest ihrer Karriere definierte.

„Vertigo is the conflict between the fear of falling and the desire to fall.“
Salman Rushdie

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Kim Novak and James Stewart in Vertigo (1958). Via Wikimedia Commons. 

Grace Kelly – Bei Anruf Mord, Das Fenster zum Hof & Über den Dächern von Nizza

Vermutlich eine der elegantesten Hitchcock-Schauspielerinnen war Grace Kelly. Sie verwandelte die typische, eiskalt-blonde Heldin in einen warmeren und lebhafteren Charakter.

„Das Fenster zum Hof“ war einer der erfolgreichsten Hitchcock-Filme, in welchem Kelly an der Seite von James Stuart zu sehen ist – dieser in der Rolle eines Fotojournalisten, der davon ausgeht, dass einer seiner Nachbarn seine Frau ermordete.

Ihre dritte und letzte Zusammenarbeit mit dem Engländer kam 1955 bei „Über den Dächern von Nizza“ zustande. Als es an der französischen Riviera vermehrt zu Diebstählen bekommt, wird schnell der bekannte Kriminelle John (Cary Grant) verdächtigt. John macht sich selbst daran, den Gauner zu überführen, und verliebt sich dabei in die schöne Frances. Ein absoluter Klassiker!

Grace Kelly gab die Schauspielerei früh auf, um Prinzessin von Mocao zu werden. Doch ihre drei Werke in Zusammenarbeit mit Hitchcock zählen zu den Highlights ihrer kurzeren Karriere.

Grace Kelly and James Stewart in Rear Window Hitchcock Heroines - Hitchcocks Heldinnen (98)

Grace Kelly und James Stewart in „Das Fenster zum Hof“ (1954). Via Wikimedia Commons. 

Tippi Hedren – Die Vögel & Marnie

Tippi Hedren war Teil einer der letzten großen Filme Hitchcocks. Zuvor spielte sie in „Die Vögel“ eine vermögende junge Dame der Gesellschaft, die an die Küste Californiens reist, um einen neuen Verehrer aufzuspüren. Sie findet sich inmitten der Dorfbewohner wieder, die von Schwärmen aggressiver Möwen zu Tode gepickt werden.

Danach war sie an der Seite Sean Connerys in „Marnie“ zu sehen – einem Werk, das von vielen als Hitchcocks finales Meisterstück bezeichnet wird. Hedren verkörperte eine junge Frau in Nöten, die eine Schwäche für Diebstahl hegt. Connery, ihr Boss und späterer Ehemann, beginnt, in ihrer dunklen Geschichte zu graben. Marnie ist die angespannte Erzählung einer Frau, die von den Geschehnissen ihrer Vergangenheit verfolgt wird.

Abgesehen von ihrer schauspielerischen Leistung gibt es noch ein anderes Thema, das man im Bezug auf Hitchcock nicht übergehen sollte.

Hedren: Alfred Hitchcock wurde übergriffig

Tragischerweise gab Hedren in späteren Interviews zu, dass Hitchcock geradezu besessen von ihr war. Sie erklärte, dass der Filmemacher sie anfasste, versuchte, sie zu küssen, und sogar eine Geheimtür zwischen ihrer Garderobe und seinem Büro einrichten ließ, um jederzeit Zutritt zu ihrem Privatraum zu haben.

Als sie seine Übergriffe mehrmals heftig zurückwies, versprach Hitchcock, ihr Leben zur Hölle zu machen – und setzte dies auch in die Tat um. Er bombardierte sie mit groben, sexuellen Angeboten und versuchte, jeden Aspekt ihres Lebens zu kontrollieren.

Er sorgte dafür, dass sie lange nach ihrer gemeinsamen Arbeit trotz zahlreicher Anfragen keine weiteren Rollen annehmen konnte.

Es scheint so, als ob Hitchcock nicht der Filmheld – der Master of Suspense – mit der weißen Weste war, als den ihn viele heutzutage noch sehen. Das Thema lässt natürlich die Frage im Raum stehen, ob Hedren die einzige war, die unter den Übergriffen Hitchcocks litt – oder nur die einzige, die öffentlich darüber sprach.

Hitchcock Heroines - Hitchcocks Heldinnen_Hitchcock and Hedren in Marnie

Offizielles Pressefoto für Marnie (1964), mit Hitchcock und Hedren. Via Wikimedia Commons. 

Dies ist ein sehr sensibles Thema, und so möchte ich natürlich keine falschen Anschuldigungen wecken. Du kannst jedoch mehr über Hedrens Aussagen in diesem Artikel des Guardian nachlesen, sowie in ihrer Autobiografie „Tippi: A Memoir“.

Meiner Meinung nach sollte diese Thematik jedoch heute öfter angesprochen werden, wenn der weltberühmte Hitchcock zur Sprache kommt. Ich musste direkt nach Hedrens Interviews suchen, da viele Texte über den Regisseur das Ereignis schlichtweg übergehen und einzig seine Arbeit lobpreisen – den Fakt ignorierend, dass er eine seiner berühmtesten Schauspielerinnen belästigte.

Janet Leigh – Psycho

Es ist vermutlich die berühmteste Szene der Filmgeschichte: Janet Leigh steigt in die Dusche und wird dabei auf brutale Weise mit einem Messer erstochen – der Moment ihres gewaltsamen Todes begleitet von Bernard Hermanns minimalistischem Streicher-Staccato, welches die Zuschauer schockiert auf ihren Sitzen fesselt.

Auch wenn sie nur das erste Drittel des Films zu sehen ist – was übrigens für Hitchcock-Filme recht ungewöhnlich war – wurde dieser Auftritt von Janet Leigh zum bekanntesten all seiner Heldinnen.

Leigh verkörperte Marion Crane, eine Sekretärin, die $40,000 von ihrem Arbeitgeber unterschlägt, um ihren Liebhaber von seinen Schulden zu befreien. Auf der Autofahrt von Phoenix nach California steigt sie im abgelegenen Bates Motel ab. Dort trifft sie auf Norman Bates, der von dem phänomenalen Anthony Perkins gespielt wird.

Auf meiner Instagram Seite wurde ich kürzlich gefragt, welchen Hitchcock-Film ich als ersten empfehlen würde, meine Antwort war „Psycho“. Meiner Meinung nach ist das ein Werk, das jeder wenigstens ein Mal gesehen haben sollte.

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Vera Miles, John Gavin und Janet Leigh in Psycho (1960). Via Wikimedia Commons. 

Die Liste der großartigen Hauptdarstellerinnen in den Filmen Hitchcocks kann natürlich von vielen, vielen beeindruckenden Namen ergänzt werden: Da wären beispielsweise Ingrid Bergman, Joan Fontaine, Eva Marie Saint, Carole Lombard, Madeleine Carroll, Julie Andrews und noch viele mehr!

Vielleicht hast du auch eine Favoritin, die hier unbedingt genannt werden sollte?

Shooting und Kurzfilm: Unsere Hommage an Hitchcocks Heldinnen

Alfred Hitchcock verwandelte Spannung in die höchste Form der Kunst. Aus heutiger Sicht – und im Hinblick auf all die technischen und filmischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte – mögen die gruseligen Szenen vielleicht nicht mehr so fesselnd wirken wie zu ihrer Entstehungszeit wirken.

Doch seine Filme sind unbestrittene Meisterwerke, und werden es auch immer bleiben. Sein Point-of-View-Shot (die Darstellung des Geschehens durch die Blickwinkel der Charaktere), die fesselnde Erzählweise, das brillante Timing und die fulminante Musik zelebrieren jede einzelne Sequenz.

Für ein Fotoshooting mit der Leipziger Fotografin Katrin Lorenz  (“Hammermännchen”) hatte ich die Idee, zwei meiner liebsten Hitchcock-Heldinnen die Ehre zu erweisen. Zwei Schauspielerinnen, von denen ich mich für unsere Bilder am meisten inspiriert fühlte.

Katrin Lorenz ist eine Meisterin darin, emotionale, atmosphärische Portraits zu erstellen, so war sie wirklich die beste Künstlerin für diese Fotografien, und ich freue mich sehr, dass sie bereits im Spätsommer auf mich zukam, und mich zu einem neuen Shooting-Projekt einlud. Etwa ein halbes Jahr dauerte also die Planung, bis wir dir nun endlich diese Ergebnisse präsentieren können.

Auslöser war die Idee, ein filmisch begleitetes Shooting zu organisieren, wobei der talentierte Filmemacher Jens Esch anbot, Kurzfilme zu unserer Bilderserie zu erstellen. Das großartige Film-Ergebnis siehst du weiter unten im Beitrag!

Wenn du selbst gern einmal von Katrin abgelichtet werden möchtest, kann ich dir nur wärmstens empfehlen, sie zu kontaktieren. Sie ist so eine unglaublich kreative, außergewöhnliche, positive, herzliche Fotografin – eine Meisterin ihres Faches – ich verspreche, dass die Bilder mit ihr ganz besondere werden.

Du findest ihre Website unter diesem Link, natürlich ist ihre Arbeit auch auf Instagram zu finden.

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Das Leipziger Modelabel Gracy Q veröffentlichte kürzlich eine von Hitchcock inspirierte Modekollektion, die sie „Love Crimes“ nannte. Sie stellte mir die meisten Stücke für unsere Bilder zur Verfügung. Hier trage ich beispielsweise den „Drama Coat“.

Ein großes Dankeschön geht an das Rittergut Schloss Proschwitz. Es ist ein wunderschönes, großes und historisches Anwesen, das aus einem Schloss aus dem frühen 18. Jahrhundert und einem alten Weinberg besteht. Dort konnten wir wunderbare Locations für unsere Bilder finden. 

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Als Vorbild für unsere Bilderserie wählte ich einerseits Tippi Hedren – sie war nicht nur eine unglaublich tapfere und kesse Melanie Daniels in „Die Vögel“, dem ersten Hitchcock-Film, den ich selbst je geschaut habe. Tippi Hedren war das Urbild der Hitchcock Blondine.

Ich war auch sehr gerührt von den Geschichten, die sich abseits der Kameras abspielten, gerade in den Zeiten der #metoo Bewegung.

Andererseits wählte ich Kim Novak, die mich ebenfalls besonders beeindruckte – besonders mit ihrem mysteriösen Auftreten in „Vertigo“. Ihre abgebrühte, selbstbewusste und kühle Art erschufen einen unglaublich faszinierenden, bilateralen Charakter.

So sind die folgenden Bilder an eine Szene in „Vertigo“ angelehnt.

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Das Ensemble besteht aus Love Crimes Bluse und Rock.

Die starken Looks von Hitchcocks Heldinnen

Hitchcocks Heldinnen trugen meist strenge Kostüme, ohne viel Dekor oder Schmuck.

Schmale Bleistiftröcke, hochgestecktes Haar, High Heels. Sie wirken geradlinig, stark – und doch feminin. Hitchcock bevorzugte die subtileren Stylings. Kim Novak und Tippi Hedren wirken auf ihre Art immer formell.

Ganz gleich, mit wieviel Schrecken die Frauen konfrontiert werden – sie stellen sich diesen stets mit schicken Couture-Outfits und makellosen Frisuren entgegen.

Doch hinter dieser akkuraten, korrekten Fassade schlummert ein Trauma, ein Absturz, eine Täuschung.

„I already hated that grey suit. And then having to go through putting on that wig with a false front – again made me feel so trapped inside this person who was desperately wanting to break out of it. But she was so caught up in the web of deception that she couldn’t.“ Kim Novak

Hitchcock war besessen vom perfekten Look für seine Schauspielerinnen, so erschreckend wie er besessen von der Schauspielerin selbst war. Tippi Hedrens Kleidung kostete wohl so viel wie ihr Jahresgehalt.

Hitchcock Heroins - Hitchcocks Heldinnen (20)

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Das Gracy Q Tippi Dress und das Notorious Dress. Wir hatten großes Glück mit dem starken, hellen Sonnenlicht an diesem kalten Wintertag. Katrin machte all diese kontrastreichen Aufnahmen mit natürlichem Licht. 

Der Kontrast von Schwarz und Weiß ist auch ein auffallendes Element in Hitchcocks Filmmode, zu sehen anhand von Rollkragenpullovern, Blazern und taillierten Jacken sowie herrlichen Mänteln. In „Vertigo“ trug Kim Novak beispielsweise ein umwerfendes, komplett schwarzes Outfit, in Verbindung mit einem leichten Tuch und einem weiten, weißen Mantel.

Wenn die Frauen Farben trugen, dann Ton in Ton. In „Die Vögel“ sieht Tippi Hedren mit der perfekt geformten Welle goldenen Haares, ihrer Porzellanhaut und dem hellblauen Zweiteiler noch immer umwerfend schön aus – auch wenn sie gerade gegen einem gigantischen Schwarm mordlustiger Vögel kämpft.

Die hochgeschlossene Kleidung betonte die feminine Sanduhr-Figur der Darstellerinnen, mit Fokus auf eine schmale Taille. So wie Hitchcock erklärte: „I was never very keen on women who hang their sex round their neck like baubles“.

Hitchcocks Meinung nach waren Frauen wie Marilyn Monroe eher vulgär. Er schätzte die konservativere Kleidung für seine Hauptdarstellerinnen.

Wir sehen also – kein Hitchcock Film ohne eine wunderschöne, perfekt zurückhaltend gestylte und vorzugsweise blonde Heldin. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Hitchcock Heroines - Hitchcocks Heldinnen (116)

Cathy: Mitch, why are they doing this, the birds?
Mitch: We don’t know, honey.
Cathy: Why are they trying to kill people?
Mitch: I wish I could say.

Hitchcock Heroines - Hitchcocks Heldinnen (119)

Always Alone – Ein Hitchcock inspirierter Kurzfilm

War sie es…oder doch nicht? 

Hitchcock unterstrich seine Geschichten mit beeindruckender Beleuchtung, Effekten aus Hell und Dunkel, die scharfe Kontraste hervorrufen.

Die besondere Art des Filmemachens veranlasste Jens Esch alias Pictureboss, während unseres Fotoshootings ein zwei-minütiges Video zu kreieren. Ich bin absolut beeindruckt von diesem Ergebnis, der Atmosphäre, der Geschichte, die er mithilfe der Bilder aufbaut. Auch die Musik ist etwas ganz Besonderes – denn er schuf den Sound selbst, und nutzte dabei Fragmete aus dem Vertigo-Original.

Ich weiß, dass Jens ein sehr gefragter Filmemacher ist und an großen Projekten arbeitet, umso mehr fühle ich mich geehrt, dass er anbot, mit Katrin und mir zu shooten – und daraus diesen tollen Kurzfilm erschuf.

Das Resultat ist absolut fesselnd! Also, was denkst du…war sie es nun?

Video  von Jens Esch / Pictureboss. Du findest es auch in voller Länge auf meinem Youtube Kanal.

Ich liebe schon immer die Geschichten starker Frauen. Und für mich sind all diese Darstellerinnen die heimlichen Heldinnen der Hitchcock-Filme! 

Weitere Film-bezogene Beiträge: 

Die Harry Potter Ausstellung in London – Hinter den Kulissen der Harry Potter Filme
40er Jahre Mode und wie du sie heute tragen kannst – Allied Movie Style Guide
40er Jahre Film: Deine Juliet – inklusive 40er Jahre Frisuren Tutorial 

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2 Kommentare

  • Antworten Melanie 4. Oktober 2019 at 16:34

    Liebe Victoria,

    ein sehr interessanter Beitrag! Wunderschöne Bilder und tolle Outfits, vor allem das Spiel mit Licht und Schatten hat mir gefallen. Ich bin selbst ein riesiger Fan von Hitchcocks Filmen und den Looks der Darstellerinnen. Der erste Film, den ich von ihm gesehen habe, war Marnie und ich war damals schon komplett gefesselt von den Schauspielern und der hintergründigen Geschichte, die so subtil und doch spannend ist. Ich finde, du hättest sehr gut selbst eine Hitchcock-Heldin sein können, der Look steht dir großartig 🙂

    Ganz liebe Grüße

    Melanie

    • Antworten Vintagemaedchen 6. Oktober 2019 at 17:57

      Liebe Melanie,

      das freut mich sehr. Wir hatten großes Glück mit der Sonneneinstrahlung, sodass Katrin ganz ohne künstliches Licht wundervolle Kontraste schaffen konnte.

      Herzliche Grüße,
      Victoria

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